In weiten Teilen stammt dieser Bereich aus der Vereinschronik, welche von unserem Ehrenvorsitzenden Dieter Seifert geführt wird. 

Der Ursprung der Schützenvereine geht weit ins Mittelalter zurück und ist darin zu sehen, daß es in früheren Zeiten galt, die Städte gegen Angreifer zu verteidigen. Schutz der Bürger vor Überfall und vor Raubgesindel war oberstes Gebot. Alle Schützengilden und Bruderschaften ähneln einander im Gebrauch von Schußwaffen; zunächst mit der Armbrust, später mit Pulver und Blei. Das Treiben der Gilden, Zünfte und Bruderschaften war eng verwurzelt mit der Kirche.

Aus dieser Notgemeinschaft heraus ist wohl auch die Gründung des Bürger-Schützen-Vereins Eppinghoven zu sehen. Soweit aus Archivmaterial bisher ersichtlich ist, wurde der Verein am 13. Juni 1743 durch die Junggesellen in Eppinghoven gegründet. In den Verein wurden zunächst nur Junggesellen aufgenommen. Gleichzeitig bildete der Verein eine kirchliche Bruderschaft und nannte sich St. Johannes-Junggesellen-Verein zu Eppinghoven. Die Fahne des Vereins trug das Bild des Hl. Johannes mit der Inschrift „St. Johannes, Patron der Junggesellen zu Eppinghoven“.

Die Jahre seit Vereinsgründung 1743 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts können nur geschichtlich in etwa nachvollzogen werden. Konkrete Angaben fehlen, so auch die Protokollbücher, die bei der Besatzung durch die Alliierten im 2. Weltkrieg verloren gegangen sind

Zeugnis der damaligen Zeit gibt ein heute noch erhaltenes Vereinsbild sowie die Vereinsfahne aus dem Jahre 1884 mit dem Schutzpatron St. Hubertus als Motiv, die trotz aller Kriegswirren durch die Umsicht des Oberfeldwebels Heinrich Kamps uns als Kleinod erhalten geblieben ist.

Um die Wende ins 20. Jahrhundert war der Verein bei seinen Übungs- und Königsschießen auf einen Stand angewiesen, der vor „Haus Endt“ bei Bellingröhr in einem Graben angelegt war. Es handelte sich dabei um einen Entwässerungsgraben, genannt Klein`s Graben, der in den Rotbach mündete. Noch heute erinnern hieran Anpflanzungen von Pappeln längs des früheren inzwischen zugeschütteten Bachlaufes. Wenn hier die 71-er Donnerbüchse knallte, so war angabegemäß ganz Eppinghoven dort versammelt.

Ein weiterer Schießstand befand sich auch am „Stapp“, unweit der Gaststätte Westermann, dort, wo jetzt in etwa das Pumpwerk liegt. Dem Hörensagen nach wollten sich in früheren Zeiten die Stappschen Schützen verselbständigen und einen eigenen Verein gründen. Die Bemühungen um eine Abspaltung zerschlugen sich jedoch.

Im Jahre 1898 trat eine Vereinskrise ein, die bis April 1900 anhielt. Verschiedene Versammlungen mußten wegen schwachen Besuches verlegt werden. Im Jahre 1899 war es soweit, daß keine Beiträge mehr erhoben wurden. Von Mitte April 1900 blühte das Vereinsleben wieder auf, nachdem teilweise ein neuer Vorstand gewählt worden war. Das Eintrittsgeld wurde damals bereits auf eine Mark festgesetzt.

Bis zum 10. März 1907 galt der Verein nur als Junggesellen-Schützenverein. Ab genanntem Tage wurden – auf Beschluß einer besonderen Versammlung – auch Verheiratete als Mitglieder aufgenommen. Im April 1907 wurde für die verheirateten Schützen eine neue Königskette angeschafft.

August 1910. Der Gesamtvorstand setzte sich danach zusammen aus: Wirt Bernhard Liesen, Landwirt Johann Vahnenbruck gen. Erken, Schreiner Wilhelm Bellingröhr, Bauunternehmer Johann Kamps, Ackerer Johann Krinn , Gehilfe Heinrich Kamps, Fabrikarbeiter Franz Markwitz, Ackerer Wilhelm Kolter, Heinrich Brings, Heinrich Scholten, Heinrich Bellingröhr, Ackerer Heinrich Heßelmann. Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte am 23. September 1910.

1911 erfolgte der Ankauf einer Parzelle Land für die Anlage eines Schießstandes. Es wurde durch den Verkäufer, Gastwirt Bernhard Liesen

Eigentümer wurde der Bürgerschützen-Verein mit Eintragung am 21. März 1911. Die Grundstücksgröße beträgt 7.064 qm. Verkäufer des Grundbesitzes war der Wirt Bernhard Liesen, für den in Abt. III des Grundbuches Zweitausend Mark als Kaufpreis, verzinslich jährlich mit 4 vom Hundert, brieflos zur Sicherung eingetragen wurde.

Das Jahr 1911 war für den Verein sehr erfolgreich. Am 21. Mai wurde in ganz großartiger Weise das Schützenfest gefeiert. Unter der Leitung des Schützenobersten Bernhard Liesen nahm das Fest einen glänzenden Verlauf

Infolge des großen Weltkrieges und der Einberufung der meisten Mitglieder des Vereins ruhte der Betrieb vom 28. Juni 1914 bis zum 13. August 1919.

Ein besonderes Ereignis war das Schützenfest am 11., 12. und 13. Juli 1920, das in Ermangelung eines Zeltes auf der Dampfziegelei der Firma Scholten und Claus  in Eppinghoven in einem großen Trockenschuppen abgehalten wurde. Da es das erste Volksfest seit Kriegsausbruch war und auch zu gleicher Zeit Kirmes abgehalten wurde, brachte man demselben ein besonders großes Interesse entgegen

Das nah und fern so beliebte Eppinghovener Schützenfest hatte auch durch die langen Kriegsjahre hindurch seinen alten guten Klang behalten. Bemerkenswert ist, daß beim angesetzten Schießen der beste Schütze nicht König wurde, sondern nur die Präsidentenwürde bekam.

Am 29. und 30. Mai 1921 fand in der alten Leimfabrik  an der Rotbachstraße – später Autowerkstatt Banning, gegenüber der jetzigen Friedenskirche – ein glänzend verlaufenes  Schützenfest statt. Der Oberst Bernhard Hesselmann sorgte im Verein mit dem Vorstande, daß echte Festesfreude ihren Einzug hielt. Ein Glückwunschschreiben ihres Onkels Arnold an Königin Elisabeth Liesen im Jahre 1921 erinnert an diesen Tag.

Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit setzte der Verein seinen im Weltkrieg gefallenen Schützenbrüdern auf der Schützenwiese ein Denkmal. Am 29. Mai 1921 fand die feierliche Enthüllung statt. Die Angehörigen der Gefallenen, die Spitzen der geladenen Behörden und sämtliche Schützen hatten sich eingefunden

Durch Unruhen und Besetzung durch belgische Soldaten ruhte der Vereinsbetrieb vom 29. Januar 1923 bis zum 2. August 1925.

Am 16. August 1925, nach zweieinhalbjähriger Unterbrechung hielt der Verein unter großer Beteiligung, vom prächtigen Herbstwetter begünstigt, sein erstes Preisschießen ab. Das Hauptpreisschießen 1925 wurde zugleich mit einem Weiheakt für den neu errichteten Kugelfang verbunden.

Nachdem der Verein im Jahre 1911 das Gelände an der Eppinghovener Straße gekauft hatte, wurde dort ein 100-Meter Scheibenstand mit mächtigen Traversen sowie ein Hochstand errichtet. Da der Hochstand keinen Kugelfang hatte, mußte beim Schießen auf Vogel der Wohnung´sche Busch abgesperrt werden.

Der Verein entschloß sich im Jahre 1926 zum Bau eines neuen Vogelschießstandes mit Kugelfang, der allen Ansprüchen auf Sicherheit genügte und auch heute noch steht. Allerdings wird der Kugelfang heute nicht mehr mit der Seilwinde hoch gedreht, sondern mit elektrischem Motor hochgezogen. Zur Finanzierung gab der Schützenverein auslosbare und mit 10% verzinsliche Schuldverschreibungen über einen Betrag von 5 Reichsmark heraus

Am 10. und 13. Juli 1926 erfolgte die Einweihung des Vogelschießstandes, verbunden mit dem Hauptpreisschießen. Auf der Schützenweise wurde der Weiheakt des neu errichteten Vogelschießstandes  durch den Schützenoberst Bernhard Hesselmann vollzogen. In seiner schneidigen, markanten Ansprache übergab er den Schießstand dem Verein.

Der Mitgliederbestand betrug Januar 1928  = 132 Schützen.

Richard Blumenroth schreibt zum Ende seiner Ausführungen über die Geschichte des Bürger-Schützenvereins Eppinghoven: „Würde der Geist der Zusammengehörigkeit, der Kameradschaft, der im Bürger-Schützenverein Eppinghoven herrscht, in ganz Deutschland wehen, dann wäre es besser um uns bestellt. Wir wollen auch für die Zukunft hoffen, daß sich das alte von den Vätern ererbte große Gut der Schützenvereine weiter hält und ausbaut, zum Wohle unseres schönen Deutschen Vaterlandes.“

Im Jahre 1938 wurde der Schießstand erweitert und der neue Scheibenstand eingeweiht. Der Verein verfügte sodann über zwei Wehrmann 100-Meter Stände und zwei Kleinkaliber 50-Meter-Stände. Die Schußbilder wurden durch Schützen per Handkelle aus der betonierten Schießgrube angezeigt. Wie die lokale Presse berichtete, galt unser Stand seinerzeit als einer der schönsten und modernsten Stände im Kreisgebiet.

1939 wurde vor dem 2. Weltkrieg das letzte Mal Schützenfest mit König Johann Lohscheller – von 1933 -1950 Vorsitzender des Vereins – und Königin Adele Freesmann begangen. Die Vereinstätigkeit ruhte dann infolge der Kriegs- und Nachkriegsereignisse bis 1949.

Am 13. Februar 1949 wurde die erste Versammlung nach dem Kriege im Vereinslokal, Restaurant und Gartenwirtschaft „Im Jäger“, gt. Jägerhof, Besitzer Bernhard Liesen, abgehalten und eine Satzungsänderung / Neufassung beschlossen. Zahlreiche Schützenkameraden hatten sich eingefunden und Johann Lohscheller als noch amtierender Vereinsführer übernahm die Leitung der Versammlung und bildete übergangsweise den neuen Vereinsvorstand.

Die Vereinstätigkeit blühte wieder auf. Bereits 1950 trat in der Vereinsführung ein Wechsel ein. Nachfolger wurde Heinrich Bellingröhr, der im gleichen Jahr bereits die Königswürde mit der Armbrust errang. Feuerwaffen waren kurz nach dem Kriege durch die Alliierten noch nicht erlaubt. 1952 durfte erstmals wieder mit Kleinkalibergewehren auf Scheibe geschossen werden.

In der Generalversammlung vom 23.04.1957 wurde der Bau einer 17 Meter langen und etwa 4 Meter breiten dreiseitig geschlossenen Schützenhalle mit Eternit-Dach beschlossen. Zement und Eisen hierfür waren ein Geschenk der Thyssenhütte über Professor Cordes. Fahnenoffizier Heinrich Stammen arbeitete abend für abend in der Schlosserwerkstatt von Johannes Poot, um die Eisenträger für die Halle montagefertig herzurichten. Sein Mitkollege, Fahnenoffizier Theo Stepper war für die Beton- und Maurerarbeiten zuständig. Schützenbruder Willi Hüser schaffte die Baumaterialien herbei und sorgte als Dachdecker für die fachgerechte Verlegung der Eternit-Platten. Richtfest wurde am 18.05.1957 gefeiert. Die Übergabe erfolgte zum Schützenfest am 15.06.1957.

Im Zeichen des 225-jährigen Vereinsbestehens beging der Verein am 1., 2. und 3. Juni  1968

Während der Präsidentschaft von Heinrich Bellingröhr, die 28 Jahre erfolgreiche Vereinsarbeit begründete, entstand u.a. 1968 / 1969 das Schützenhaus.

Der lang gehegte Wunsch, eine den heutigen Erfordernissen entsprechende moderne Schießanlage zu errichten, erfüllte sich der Verein mit der Grundsteinlegung am 16.071968 für das heutige Schützenhaus. Initiatoren hierfür waren insbesondere Theo Bellingröhr, Jubiläumskönig zum 225-jahrigen Bestehen unseres Vereins, sowie sein Minister Bernhard Opgen-Rhein und unser damaliger Präsident und Oberst Heinrich Bellingröhr.

Am 30.08. 1968 wurde Richtfest abgehalten. Am Samstag, dem 19.04.1969, übernahm Festwirt Wilhelm Evers den ersehnten Kneipenbetrieb im Schützenhaus. Die offizielle Einweihung erfolgte am 18.05.1969 im Rahmen einer Feierstunde.

Nicht unvergessen bleiben sollen hier die langjährigen Weggefährten von Präsident Heinrich Bellingröhr, und zwar: Hauptmann Karl Freesmann, Feldwebel Theo Stepper, Kassenwart Johann Bies, Schießwart Bernhard Uellenberg, die Schriftführer Heinz Bremer und Dieter Seifert, die Fahnenoffiziere, seine Vorstandskollegen und viele andere mehr, die sich alle für das Vereinswohl einsetzten. 1975 wurde Heinrich Bellingröhr mit der Goldenen Verdienstnadel des Rheinischen Schützenbundes ausgezeichnet.

Als Bernhard Opgen-Rhein, der zuvor schon langjähriges Vorstandsmitglied und seit 1974 als 2. Vorsitzender tätig war, auf der Jahreshauptversammlung am 22.01.1978 zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt wurde

Im Jahre 1978 wurde dann der Beschluß gefaßt, die bestehende Schießanlage um eine Luftgewehrhalle mit 6 Schießständen im Innenbereich der Schießanlage zu erweitern.

Am 08.11.1986 erhielt unser Schützenhaus ein neues Dach aus Thermo-Thyssenblechen, nachdem die bisherige Dacheindeckung aus Welleternit mehrfach Undichtigkeiten zeigte. Die Arbeit geschah in Eigenhilfe der Schützen.

Laut Vorstands- und Versammlungsbeschluß wurden im Februar 1990 die Vereinsmitglieder erneut aktiv und schafften sich Lagerräume in Form von zwei Fertiggaragen. In dem bisherigen Lagerraum entstand für die Vereinsjugend der lang ersehnte gemütliche Jugendraum. Gleichzeitig wurden die Luftgewehrstände mit 6 elektronischen Seilzuganlagen versehen.

Angesichts der Verdienste um den Verein wurde Bernhard Opgen-Rhein im Jahre 1990 mit der Goldenen Verdienstnadel des Rheinischen Schützenbundes ausgezeichnet.

1993 feierte der Verein im Verlaufe seines Schützenfestes vom 28. Mai bis 30. Mai sein 250-jähriges Vereinsjubiläum.

Notizweise: Im Jubiläumsjahr 1993 zählte unser Verein 285 Mitglieder, darunter 185 Schützen, 40 Jungschützen, 33 Damen und 27 Ehrenmitglieder.

Als Nachfolger für den am 14.09.1993 kurz nach dem Vereinsjubiläum allzu früh verstorbenen Vorsitzenden Berni Opgen-Rhein wurde in der Jahreshauptversammlung am 23.01.1994 Dieter Seifert, Träger der Goldenen Verdienstnadel des Rheinischen Schützenbundes und der Silbernen Verdienstspange des RSB, überdies ausgezeichnet mit dem Ehrenorden des Vereins für 20-jährige Schriftführertätigkeit, als neuer Vorsitzender vorgeschlagen und einstimmig gewählt. 

Im Frühjahr 1996 wurde die Linde hinter dem Schützenhaus gefällt und umfangreiche Ersatzpflanzungen entlang des Trainings-Geläufes zu Kullmann vorgenommen. Seit 1998 ziert unser Gelände rechtsseitig zu den Nachbarn eine Hainbuchenhecke.

Der zum Schützenhaus gehörende Bierkeller entsprach nicht mehr den behördlichen Auflagen, so daß der Vorstand in seiner Sitzung am 21.08.1996 beschloss, einen Kühlraum, Vorratsraum  und 2 Toiletten im Wege eines Anbaues an unser Schützenhaus zu erstellen. Die Bauplanung lag wiederum in den Händen unseres Schützenbruders und früheren 2. Vorsitzenden Dipl.-Ing. Gerd Nöllen. Baubeginn: 25.08.1997. Mit unsäglichen Mühen und teilweise bis an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit haben wir es dann unter Federführung des Vorsitzenden Dieter Seifert und seines Stellvertreters Wilfred Fennmann mit gut einer Hand voll Leuten geschafft, das Bauwerk innerhalb von 3 Monaten in Eigenleistung zu erstellen.

Um unserem Schützenhaus ein neues Outfit zu geben, erfolgte im Juli 1999 ein neuer Außenanstrich.

In der Jahreshauptversammlung  des Vereins am 21. Januar 2001 schied Dieter Seifert nach  insgesamt 26 Jahren Vorstandsarbeit als Vorsitzender des BSV 1743 aus und legte das Amt in die Hände des bisherigen 2. Vorsitzenden Klaus Stratmann, dessen Nachfolge wiederum Andreas Krott antrat. Hans-Dieter Seifert wurde auf einstimmigen Mitgliederbeschluss zum Ehrenvorsitzenden und Ehrenoberst ernannt.

Unser Gefallenenehrenmal aus dem Jahre 1921 wurde im Juli 2001 unter Denkmalschutz gestellt.           

An den Neujahrstag 2002 werden sich 300 Millionen Menschen in Europa, so auch im kleinen Stadtteil Eppinghoven,  noch lange erinnern. An diesem Tag beginnt in den zwölf Ländern des Euro-Währungsgebietes die Ausgabe der Euro-Banknoten und Euro-Cent-Münzen. Der Euro ersetzt die uns liebgewordene DM, die nach dem II. Weltkrieg 1948 eingeführt wurde und die bis dahin geltende Reichsmark ablöste. Die Währungsumstellung betrifft natürlich auch das gesamte Vereinswesen. So musste unser ganzes Rechnungswesen, u.a. Kassenführung, Vereinsbeiträge, Schieß-gebühren, Eintrittsgelder usw. zum amtlichen Umrechnungskurs 1,95583 (DM 2,00 sind z.B. jetzt = 1,0226 Euro) umgestellt werden. Diese Aufgabe hat der geschäftsführende Vorstand, insbesondere Schatzmeister Eckhard Seifert mit seinem Bilanzwesen, mit Bravour gemeistert.

Unsere Mehrzweckhalle, erbaut im Jahre 1980, bedurfte einer gründlichen Renovierung. Dies geschah während der drei ersten Augustwochen 2002 in Eigenleistung der Schützenbrüder. Es wurde eine neue gedämmte Innendecke eingezogen und die Wände bekamen ebenfalls einen neuen Anstrich.

Ein Verdienst sei besonders unseren Vereinswirten ab 01.08.1998 Dagmar und   Andreas Endres ausgesprochen. Sie hatten in Eigeninitiative die Toiletten neu gestaltet und im Innenbereich des Schankraumes wurde ebenfalls einiges verschönt.

In der Jahreshauptversammlung am 25.01.2004 stellte sich der bisherige Vorsitzende Klaus Stratmann nach nur 3 Jahren nicht mehr zur Wiederwahl. Bedauerliche Tatsache war, daß keiner der 65 erschienenen Vereinsmitglieder bereit war, dieses sicherlich nicht leichte und verantwortungsvolle Amt  anzunehmen. Um den Verein nicht im „Regen“ stehen zu lassen, erklärte sich Schützenbruder Wilfred Fennmann zur Amtsübernahme bereit, was ihm hoch anzurechnen ist.  Wilfred Fennmann war in der Zeit von 1990 – 1998 bereits 2. Vorsitzender unseres Vereins.

Neue Pächter unseres Schützenhauses wurden ab August 2004 die Eheleute Hartmut und Elke Steinbring, die bisher das MTV-Jugendheim sowie das Tennisheim in Eppinghoven jahrelang erfolgreich geführt hatten. Die Wiedereröffnung unserer Vereinsgaststätte erfolgte am Freitag, dem 06.08.2004.

Die Abnahme unseres Schießstandes durch den Schießsachverständigen Herbert Artner führte Mitte 2004 zu einigen Auflagen. Gesetzesmäßige Auflagen bestanden darin, daß die Schießbahn des KK-Standes zur Rotbachseite hin mit einer Holzverkleidung zugemacht werden musste. Überdies entsprach der Vogelkasten nicht mehr den gültigen Vorschriften und musste daher umgearbeitet werden.  Schon jetzt müssen wir uns andeutungsweise darauf gefasst machen, daß bei der nächsten Standabnahme nicht mehr direkt aus der Gaststätte geschossen werden darf. Dies bedeutet, daß der Vogel-Hochstand bis dahin komplett verlagert werden muss.

Nach 4-jähriger Vorstandstätigkeit als stellvertretender Vorsitzender stellte sich Andreas Krott in der Jahreshauptversammlung am 23.01.2005 aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Als Nachfolger wurde Dieter Böhme vom Vorstand nominiert und von der Versammlung einstimmig gewählt.

Seit Jahren schieben wir Schützen ein Problem vor uns her. 3 Kanadische Pappeln, die eine enorme Größe erreicht hatten und aufgrund immer wieder abbrechender Äste zu einer Gefahr für unser Schützenhaus und u.U. für uns

Menschen wurden, sollten gefällt werden. Das Amt für Grünflächen und Umweltschutz der Stadt Dinslaken, hatte am 14.06.2004 die Rodung gegen Ersatzpflanzung von 8 Laubbäumen genehmigt. Vereinsmitglied Dr. Hans-Rudolf Jürging, Vorstand der STEAG-Liegenschaften, hatte sich freundlicherweise der Sache angenommen. Dank sei ihm und seinen fleißigen Mitarbeitern, die unter Mithilfe der Schützenbrüder die Rodung der Bäume am 02.02.2005 bewerkstelligten.

Unser Schützenhaus erlebte 2005 erneut einen Pächterwechsel. Nach einem Jahr gaben Elke und Hartmut Steinbring die Gaststätte zum 30.09.2005 krankheitsbedingt auf. Ein neues Pächterehepaar konnte durch den geschäftsführenden Vorstand kurzfristig gefunden werden. Am Freitag, den 14.10.2005 erfolgte die Wiedereröffnung mit den Wirtsleuten Helmut Blumberg nebst Ehefrau Monika Exner aus Voerde. Zuvor hatten es sich die Mannen des Montagsarbeitsdienstes  zur Aufgabe gemacht, die überdachte Pergola am Jugendraum neu herzurichten und die Wände mit einem neuen Anstrich zu versehen.

Für die Jahreshauptversammlung 2006 hatte sich der Vorstand vorgenommen, eine neue Vereinssatzung den Mitgliedern zur Abstimmung vorzulegen. Die Satzungskommission unter Federführung des Ehrenvorsitzenden Dieter Seifert und den Mitarbeitern Dieter Schwarz sowie Werner Boland hatten hierzu einen Entwurf erarbeitet, der im Vorstand rege diskutiert und nach nochmaliger Überarbeitung mit geringen Änderungen abgesegnet und letztlich von der Generalversammlung  am 15.01.2006 genehmigt wurde.

Mit Beginn des Jahres 2006 haben wir einen neuen Vorsitzenden, hoffentlich diesmal von längerer Dauer. Unser Bäckermeister im Ruhestand, Dieter Böhme, seit  1984 im Verein, König des Jahres 1993, löste Wilfred Fennmann ab, bei dem es von vornherein im Jahre 2004 feststand, nur übergangsweise, maximal 2 Jahre, die Vereinsführung zu übernehmen. Den nun freien Posten des 2. Vorsitzenden übernahm Markus Kuster.

Innerhalb der letzten 12 Jahre hatten wir 5 Pächter in unserem Schützenhaus, wobei die Zeitspanne der Verpachtung immer kürzer wurde. So mussten wir zum 31.07.2006 bereits wieder Abschied nehmen von den überaus netten Wirtsleuten Helmut Blumberg und Monika Exner. Unser Schützenhaus als Gaststätte wird von der Bevölkerung einfach nicht angenommen. Somit stellt sich durchaus die berechtigte Frage, ob wir uns künftig nur noch als Vereinshaus in Eigenbewirtschaftung präsentieren wollen.

Vorsitzender Dieter Böhme mit seinem Vorstandsteam stellt sich der neuen Situation  und geht die aktuellen Probleme mit Elan an. Zum einen muss der Hochstand verlegt werden, da dieser von der Schießbehörde für 2007 nicht mehr abgenommen wurde. Zum anderen sind unsere alten Schießsportanlagen im KK-Bereich baufällig und technisch weit überholt. Vorstandsmitglied Andreas Kuster hat sich mit der Planung beschäftigt und Möglichkeiten einer Bebauung aufgezeigt. In der Jahreshauptversammlung 2007 sollen den Mitgliedern Detailkenntnisse vermittelt werden; ferner soll geklärt werden, ob die geplante Schießsportanlage aus finanzieller Sicht  und in Bezug auf zu erbringende  mannigfache Eigenleistungen überhaupt eine realistische Chance hat.

Erneut werden wir von der Stadt Dinslaken mit der Frage konfrontiert, einer Verlängerung des Rotbachwanderweges über unser Vereinsgelände zuzustimmen. In Verbindung mit der Neugestaltung unserer Schießsportanlage und einem möglichen Verkauf des Geländes für den Wanderweg könnten sich durchaus positive Aspekte für unseren Verein ergeben.

Die Jahreshauptversammlung vom 14. Januar 2007 sprach sich nach reger Diskussion fast einstimmig gegen einen Verkauf von Grundstücksteilen an die Stadt und somit gegen den Wanderweg aus, stimmte aber einer Renovierung des KK-Standes einschließlich neuer Traversen zu. Maßgebend für diesen Beschluss war das Verhältnis des durch die Stadt angebotenen Kaufpreises zu den enorm hohen Kosten der geplanten Neubaumaßnahme, die finanziell auf Dauer für uns kaum tragbar erschienen. Ungewissheit hinsichtlich der weiteren Verpachtung unserer Gaststätte und die Tatsache zurückgehender Mitgliederzahlen und Sponsorengelder sprachen im Übrigen mit für diese bedeutende Entscheidung. Bis auf weiteres wird unsere Gaststätte als Vereinshaus in Eigenregie geführt. 

Eine Mitteilung vom 08.04.2007 im Bereich unserer Pfarrbezirke St. Johannes / Heilig Blut  lässt aufhorchen, wo es da heißt: „Das Osterfeuer auf dem Schulhof an der Hagenschule fällt aus, weil sich dieses Jahr zu wenige Menschen gefunden haben, es aufzubauen, es am Ostersonntag beim Abbrennen ordentlich zu betreuen und bei der Beseitigung der Überreste zu helfen. Wir Schützen haben diesen Vorfall zum Anlass genommen, dennoch für ein Osterfeuer zu sorgen, allerdings auf unserer Schützenwiese und haben am Ostermontag um 18.00 Uhr das Osterfeuer im Beisein von Pastor van Doornick entfacht, um die kirchliche Tradition aufrecht zu erhalten.

In der letzten Aprilwoche 2007 fiel der Startschuss zum Bau unseres neuen Vogel-Hochstandes. In Händen unseres Schießwart Andreas Kuster lag die Planung und Ausführung. Er hatte alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, so dass der Hochstand von unseren fleißigen Schützenbrüdern in Eigenhilfe rechtzeitig vor dem Schützenfest zu Pfingsten fertig gestellt werden konnte. Allen Beteiligten hierzu herzlichen Glückwunsch! Die Standabnahme durch den Schießsachverständigen und die Kreispolizeibehörde erfolgte am 21. Mai 2007. Die Segnung des Vogelstandes nahm Pastor Bernhard Kösters am Pfingstsonntag um 12.00 Uhr  während  unserer Schützenfestfeierlichkeiten vor.

Erster Schützenkönig auf der Neuanlage wurde Paul Sevenheck.

Anlässlich unseres Schützenfestes Pfingsten 2008 lebte eine alte Tradition auf: Es wurde dank unseres 2 Vorsitzenden Markus Kuster wieder geböllert! Werner Vennemann hatte eine Lafette für das von Manfred Laakmann gespendete Kanonenrohr gebaut.Zuletzt hatte das Böllern im Jahre 1964 stattgefunden.Lautstark kündigten nun die Schüsse der Bevölkerung an, dass der BSV Eppinghoven wieder einen neuen König hat. Die gleiche Zeremonie erfolgte auch beim Prinzenschießen.

Wie zuvor berichtet, hatten wir mit viel Mühe auf unserem Schießgelände einen neuen Vogelhochstand errichtet. Am 12. Juli 2008 war es soweit, dass unsere Schützen in Eigenleistung den alten Vogelhochstand aus dem Jahre 1926 entfernten, um somit gleichzeitig Platz für mögliche neue Bauaktivitäten zu schaffen.

In der Mitgliederversammlung am 09.11. 2008  wurden Aktivitäten des Vorstandes in Richtung Schützenfest 2009 bekannt gegeben. Bekanntlich war das letzte Fest  besuchermäßig schlecht gelaufen, so dass der  Vorstand sich gezwungen sah, entweder das Fest herunterzufahren oder etwas gänzlich Neues zu unternehmen: Zum einen werden jetzt an allen 3 Tagen verschiedene Musikkapellen aufwarten. Der Samstag läuft als „Bunter Abend“ mit dem Entertainer Jörg Bausch, allerdings mit Eintrittskosten von 10,00 Euro, auch für die Vereinsmitglieder. Der Sonntag steht unter dem Motto „Bayrischer Abend“ mit zünftiger Blasmusik der Edelweiß-Bub´n, wobei neuer Festwirt Hermann Isselhorst sich eine besondere Attraktion einfallen lassen will. Im Ablauf des Montags mit Königschießen sind dagegen keine Veränderungen geplant.

Mit neuem Vogel-Hochstand hatte auch die provisorische, undichte Überdachung ausgedient. Ein neues Konzept hierfür hatte Bau-Ing. Andreas Kuster entworfen und baureif gemacht. In einer beispielhaften Aktion schafften es die Schützen in Teamarbeit, die neue, zunächst noch offene Halle in Größe von rd. 10 x 10 Quadratmeter ausschließlich in Eigenleistung zu erstellen. Es bedurfte lediglich der Finanzierung der Materialkosten in beträchtlicher Höhe. Die Arbeiten begannen mit dem Ausheben der Fundamente am 14.03.2009 und wurden abschließend mit den Malerarbeiten rechtzeitig vor dem Schützenfest zu Pfingsten 2009 vollendet.

Zum 04.10.2009 wurde eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hauptthema war der Neubau einer neuen KK-Schießsportanlage sowie eine geringfügige Anpassung der Vereinssatzung infolge steuerlicher Vorschriften. Vorgestellt wurde die Planung durch Bau-Ing. Andreas Kuster in Wort und Bild. In der gut besuchten a. o. Versammlung  bat der Vorstand um das Votum der Mitglieder, weitere Schritte in die Wege leiten zu dürfen, was nach längerer Diskussion einstimmig bejaht wurde. Vorsitzender Dieter Böhme gab sich nach der Besprechung zuversichtlich, neben bereits vorhandenen Geldern und unter Einbeziehung der Mitglieder noch Spenden sammeln  zu können.

Es wird augenblicklich viel auf der Schützenwiese gewerkelt und die neue Halle (Vogelstand) soll noch vor Winterbeginn 2009 als geschlossene Einheit mit Fenstern und Türe dastehen.

Im Königsjahr von Werner Vennemann 2009/10 stiftete dieser  dem Verein  einen eigenen Böller. In mühevoller Arbeit hatte er das Untergestell der fahrbaren Kanone, die so genannte Lafette gefertigt. Das Rohr selbst stammte von unserem Schützenbruder Manfred Laakmann, der es dem Verein ebenfalls vermachte.

Nachdem im April 2010 die geschlossene Halle des Vogelstandes nahezu fertig gestellt war, konzentrierten sich nunmehr die Planungen auf die Erstellung des neuen KK-Schießstandes  sowie den dazugehörigen Luftgewehrraum.

Seit der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 04.10.2009 hatten sich die Bebauungspläne konkretisiert. Wie in der Beschluss fassenden Versammlung am 16.01.2011 abschließend diskutiert und angenommen, sollen in einem seitlichen Anbau am KK-Stand nunmehr 3 Pistolenstände entstehen. Dagegen entfällt aus Kostengründen der oberhalb der KK-Anlage geplante Luftgewehrstand, der im

Übrigen auch Heizungsprobleme und damit hohe Unterhaltungskosten aufwerfen würde.

Neben unseren Neubauplänen, wie zuvor geschildert, ist nicht zu vergessen, dass auch unser Schützenhaus so langsam in die Jahre gekommen ist und Reparaturen unvermeidlich sind. Schützenbruder Peter Brunokowski nahm sich z.B. der schwierigen Sanierung der Wasserleitungen an und das mit nur wenigen Bestandsunterlagen.

In einem gut besuchten Arbeitsdienst am 05.02.2011 wurden die erforderlichen neuen Leitungen ins Haus gelegt.

Die Bebauungspläne für unseren neuen KK-Stand hatten sich seit der a.o. Mitgliederversammlung konkretisiert und wurden in der Beschluss fassenden Versammlung am 16.01.2011 abschließend diskutiert und angenommen.

Die Montagsrunde begann  in Ansehung der zu erwartenden Baugenehmigung im Juli 2011 mit Aufräumungsarbeiten im Hinterhof, die auch durch den regulären Samstagsarbeitsdienst  mit  unterstützt wurden. Lt. Vorstandsaussagen liegt der Bauantrag zwischenzeitlich der Stadt Dinslaken zur Genehmigung vor.

Am 28.09.2011 verkaufte unser Verein eine Teilfläche zur Fortführung des Rotbachwanderweges an die Stadt Dinslaken. Gleichzeitig wurde der bereits geschlossene 50m Stand abgerissen.

Beginn der Bauarbeiten zur Erstellung der neuen Schießhalle war der 13.10.2011. Die beiden Garagen wechselten ihren Standtort, um Platz für die Fundamente zu schaffen.  Die Baufirma Bosserhoff richtete am 24.10.2011 die Baustelle ein. Bereits 2 Tage später waren die Vermesser am Werk und die Ausschachtung der Fundamente wurde in Angriff genommen. Die Gründungsarbeiten wurden letztlich im November 2011 fertig gestellt.

Die Stahlhallenkonstruktion entstand beginnend ab 05.12.2011 durch die Op de Hipt Stahlbau GmbH, und die Maurer nahmen bereits am 08.12.2011 ihre Arbeit auf. Trotz regnerischen Wetters stand die Halle bis Weihnachten nahezu im Rohbau und die Photovoltaik-Anlage war auf der bereits einseitig angebrachten Dachabdeckung Abnahme fertig. 

Bis Ende Januar 2012 waren die Arbeiten bei teilweise sehr regnerischem Wetter soweit gediehen, dass auch die Decken eingeschalt waren, allerdings wegen starker Frostperiode erst gegen Ende  Februar gegossen werden konnten.

Wenngleich der Neubau bereits weit vorangeschritten war, so fand die Grundsteinlegung selbst erst am Samstag, den 11.02.2012 statt.

Unser Neubau schreitet weiter voran. In der Zeit vom 29.03. – 13.04.2012 wurde in Eigenleistung im KK-Stand die Holz-decke (ober- und unterhalb der Träger) eingezogen. Wackere Schützen fanden sich ebenfalls bereit, in der 15. u. 16. Kalenderwoche den Innenbereich des Schützenhauses und den Mehrzwecksaal neu anzustreichen.

Unser Verein ist um eine weitere Sportart reicher geworden. Ab 01.04.2012 haben wir Bogenschützen unter uns. Unser Gelände bietet zu dieser Sportart bestens die Möglichkeit und so meldeten sich gleich zu Beginn 18 Bogenschützen bei uns an. 

Viel Mühe bereitete zudem auch noch die Elektroinstallation im Schießkanal und die Montage der Be-/ und Entlüftung mit Ventilator, was, abgesehen von den Materialkosten, Anfang / Mitte August  ebenfalls in Eigenleistung erfolgte. Nicht zu vergessen sind die Anlagen der Seilzugstände, die von Schützenbrüdern geschweißt  und angebracht wurden.

Eine Neuigkeit: Als gemeinnütziger Sportverein stellen wir uns in den Dienst einer guten Sache und unterstützen den DRK-Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes, erstmalig am Freitag, den 09.08.2013 in unserem Vereinsheim.

Tag um Tag und Woche für Woche werkeln die Schützenbrüder. Im weiteren Verlauf wurde in der 37./38, KW der Jugendraum – Wände wie Decke – neu verputzt, ebenso der Vorraum zum Schießbereich.Der erste Seilzug des KK-Standes wurde installiert und in der 46. KW wurden vier Kameras und die dazugehörigen kleinen Bildschirme angebracht. Durch geeignete Maßnahmen konnte ein Problem der Akustik bis Ende Januar 2013 abgeholfen werden. Der KK-Stand ist nun so gut wie fertig. Am 08.02.2013 wurden die restlichen Gleit- und Zugseile aufgezogen. Die  abschließende Standabnahme durch den Sachverständigen erfolgte am 12.02. 2013 und zeigte in schießtechnischer Hinsicht keine Mängel mehr. Für alle Schaffenden ein großer Erfolg!

Keinesfalls ruhen jetzt mit dem Teilergebnis die Arbeiten. Nächstes Ziel ist es, möglichst noch bis zum Schützenfest 2014 die Fertigstellung des 25-m Schießstandes für Kurzwaffe mit drei Ständen und Scheibendrehanlage zu erreichen.

Nach Angabe eines Vermessers, und den Vorgaben des Schießstandsachverständigen, wurde der Bogenstand neu hergerichtet und die Schießlinien gepflastert.

Ende Juli / Anfang August 2013 wurden im Außenbereich der Halle Verputzarbeiten getätigt.

Auch die Arbeiten am Kurzwaffenstand gehen weiter voran. Da ausschließlich in Eigenhilfe gearbeitet wird, zieht sich  die Fertigstellung bis weit ins Frühjahr 2014 hin. Ende März war der Ausbau mit Holzwolldämmplatten fertig, die Beleuchtung installiert und der Geschossfang mit etlichen Tonnen Rheinsand aufgefüllt. Viel Arbeit brachte erneut die erforderliche Lüftungsanlage. Die Anlagenteile mussten vor der Montage im Dachgeschoss auseinander genommen, durch den schmalen Dachbodenzugang nach oben befördert und dort wieder zusammengebaut werden.

Vereinsvorsitzender Dieter Böhme stellte sich in der Jahreshauptversammlung am 19.01.2014 nach 8-jähriger Präsidiumszeit nicht mehr zur Wiederwahl als 1. Vorsitzender. Es gab einen Ämterwechsel mit dem bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Markus Kuster, der nunmehr die Geschicke des Vereins leitet.

Trauer erfüllte uns alle, als wir die Nachricht bekamen, dass unsere Vereinskönigin Jeannine Sevenheck am 01.03.2014  nach längerer Krankheit, jedoch plötzlich und für alle unverhofft, verstorben war.

Eine Woche vor unserem Schützenfest war, auch der Kurzwaffenstand fertig, allerdings stand noch die Abnahme aus.

Unser Schützenfest 2014 hatte es in sich. Überschattet war es einerseits vom Tod unserer Regentin. Überdies gab es erstmals in der gesamten Schützenhistorie keinen Aspiranten für den Thron und letztlich spielte das Wetter arg mit. So kam es, dass Eppinghoven ohne Schützenkönig blieb. Trotz langer Suche im Vorfeld des Festes meldete sich kein  Interessent. 7 ehemalige Vereinskönige  schossen letztendlich um den neuen Titel „König der Könige“, den Kurt Sudhoff für sich entschied. Und Letztlich sorgten Temperaturen jenseits der 30 Grad mit  hoher Luftfeuchtigkeit und schweren Gewittern über die Tage für Gluthitze, was sich auch auf das Gäste-Verhalten negativ auswirkte. Viele blieben demnach zu Hause.

Unmittelbar nach unserem Schützenfest, am 11.06.2014 erfolgte die finale Schlussabnahme des Neubaus durch die Stadt Dinslaken und die Feuerwehr Dinslaken. Einen Tag später erfolgte dann die Abnahme des Kurzwaffenstandes durch den Schießstandsachverständigen Manfred Wiskamp und der Kreispolizeibehörde Wesel.